4 Anzeichen die dir verraten, ob dein Partner pornografiesüchtig ist & was du dagegen tun kannst

Durch die tiefgehende Recherche zu meinem neuen Buch „Zurück ins pralle Leben“ und als Berater vieler direkt und indirekt Betroffener habe ich die unumstößliche Tatsache kennen gelernt, dass etwa 60-90% aller männlichen Partner mehr oder weniger pornografiesüchtig sind. Diese Sucht ist nicht lustig, sie ist ein „handfestes“ Problem – insbesondere für den indirekt betroffenen Partner, aber auch für den Süchtigen selbst.

Die folgenden vier Anzeichen verraten dir, ob dein Partner von Pornografiesucht betroffen ist:

(Danach erfährst du noch, was du gegebenenfalls gegen die Pornografiesucht deines Partners tun kannst.)

1. Schlechter Sex

Ihr habt weniger oder gar keinen Sex mehr. Wenn ihr noch Sex habt, dann scheint dein Partner irgendwie abwesend zu sein, es ist keine tiefe, innere Beziehung da.

Es könnte auch sein, dass dein Partner Potenzprobleme hat und seine Erektionen nicht stabil sind oder er viel zu früh kommt (in meinem Buch erkläre ich ganz genau, warum Pornografiekonsum heutzutage der Grund Nr. 1 für Impotenz ist und was man dagegen tun kann). Jedenfalls kann dein Partner den Sex nicht mehr mit voller Präsenz und Ruhe genießen. Er scheint lustlos, abwesend, will es schnell „hinter sich bringen“.

Vielleicht hast du schon angefangen, dich zu fragen, was du falsch machst oder ob du attraktiv genug für deinen Partner bist, ob du alles richtig machst.

4 Anzeichen die dir verraten, ob dein Partner pornografiesüchtig ist & was du dagegen tun kannst

2. Die Vorlieben deines Partners haben sich geändert

Dein Partner hat Vorlieben für Praktiken entwickelt, die er zuvor nicht hatte. Er fordert vielleicht sogar gewisse Dinge von dir, obwohl du dich damit nicht wohlfühlst. Dein Partner ist gefühllos, fordernd und egoistisch mit seinen Vorlieben und Vorstellungen vom gemeinsamen Sex geworden.

3. Dein Partner zieht sich öfters zurück

Du spürst, dass eure Verbundenheit abgenommen hat. Die besondere innere Verbindung ist nicht mehr da. Es fühlt sich so an, als wäre dein Partner innerlich kilometerweit von dir entfernt.

Wenn du dies anzusprechen versuchst, macht dich dein Partner lächerlich oder tut deine Gefühle mit irgendwelchen oberflächlichen Bemerkungen ab, statt sie ernst zu nehmen.

4. Dein Partner verbringt sehr viel Zeit mit seinem PC / Laptop/ Tablet / Handy

Dein Partner ist öfters sehr lange online, besonders nachts oder zu den unmöglichsten Zeiten. Er will „nur zum surfen oder spielen oder E-Mailen“ stundenlang allein am Computer sein.

Dein Partner tut dies bevorzugt nicht neben dir, sondern lieber in Positionen oder an Stellen, wo sein Bildschirm nicht eingesehen werden kann oder wo er allein für sich ist.

Du fragst dich öfters, warum er nicht bei dir sein will, warum er sich absondert und allein sein will, warum er lieber Zeit mit seiner Technik verbringt als mit dir.

Es fällt dir vielleicht auch auf, dass dein Partner seine technischen Geräte nicht gerne offen oder unbeaufsichtigt lässt.

Vielleicht erwischst du deinen Partner auch bei Lügen oder bei Ausreden. Er reagiert verlegen, wütend, ausweichend oder mit Anschuldigungen und Rechtfertigungen, selbst wenn du ihn ganz normal und nett darauf ansprichst.

Was du tun kannst, wenn du diese Anzeichen einer Pornografiesucht bei deinem Partner bemerkst:

Was nun? Du hast bemerkt, dass dein Partner eines oder mehrere dieser Anzeichen einer Pornografiesucht an den Tag legt? Du siehst, wie sehr eure Beziehung darunter leidet oder sogar zu zerbrechen droht? Was kannst du dagegen tun?

Befolge die nachfolgenden Tipps. Sie werden dir selbst inneren Frieden und Zuversicht schenken und können deine Beziehung retten:

1. Entwickle ein Verständnis für Pornografiesucht

Pornografiesucht ist nicht ein (ab)normales Hobby vieler Männer – es ist eine handfeste, ernsthafte Sucht-Erkrankung (an Gehirn, Geist, Seele und Körper!).

Dies darf man nicht unterschätzen.

Wer sich mit Pornografiesucht nicht auskennt und seinem Partner vorwirft „Hör doch endlich mal damit auf!“ versteht nicht im Ansatz, dass dies für ihn nicht so „einfach“ geht, wie das von außen erscheinen mag und wie man es sich wünscht. Diese Sucht ist laut vielen Wissenschaftlern heftiger, als eine Heroin-Sucht.

Ein Verständnis dessen, was in deinem Partner vor sich geht kann dir sehr helfen, richtig mit ihm umzugehen. Du lernst dadurch auch, diese Probleme (seinen Egoismus, seine Vorlieben, Aggressivität, Unzufriedenheit etc.) nicht mehr auf dich zu beziehen und gewinnst so eine gewisse innere Ruhe und deinen Frieden zurück.

In meinem Buch ist alles, was du dazu wissen musst übersichtlich zusammengefasst.

2. Kümmere dich um dich selbst

Jeder Mensch mit Lebenserfahrung weiß, dass man den Partner nicht direkt zur Veränderung bringen oder zwingen kann. Konzentriere dich also lieber auf das, worüber du die volle Kontrolle hast:

  • Lebe dein eigenes Leben weiter: Lass nicht zu, dass die Pornografiesucht deines Partners – mit eventuellen Lichtblicken und Rückfällen – dich von deinem Leben abhält. Kümmere dich um dich und um das, was dir gut tut.
  • Mache dir Gedanken über sinnvolle Grenzen und Regeln. Die oben beschriebenen Probleme in einer Beziehung mit einem Pornografiesüchtigen sind dir bekannt und sollten dich nicht mehr überraschen. Reagiere also ab sofort nicht mehr situativ darauf. Sei dir klar darüber, was du willst und was nicht, was du mitmachst und was nicht. Setze sanft und selbstbewusst eindeutige Regeln und Grenzen.

3. Bringe deinem süchtigen Partner Liebe entgegen

Verstehe, dass dein pornografiesüchtiger Partner wirklich ein Gefangener ist.

Er hat ein handfestes Problem.

Es ist nicht leicht für ihn.

Seine Sucht ist krasser, als eine Heroinsucht, sagen Wissenschaftler (siehe mein Buch).

Begegne also deinem Partner mit viel Verständnis und Liebe. Das ist es, was er braucht. Vergib ihm. Reinige dich von bitteren Gefühlen (Betrug, Eifersucht etc.).

Lerne, behutsam über deine eigenen Gefühle, deine Verletzung zu sprechen, ohne Vorwürfe zu machen, mit viel Liebe.

Bitte ihn, mein Buch zu lesen. Der erste Schritt ist die Einsicht, ohne die kann ihm niemand helfen. Einem Alkoholiker, der sein Problem lächerlich macht, ist nicht zu helfen.

Bete für ihn.

Und gib die Hoffnung auf Besserung nie auf.

Echte Liebe und Beständigkeit erreichen ihr Ziel immer.

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