Wie Pornografie deinen Partner verletzt

Niemand steht morgens mit dem Vorsatz auf: „Heute werde ich meine aktuelle und alle zukünftigen Beziehungen ruinieren! Heute werde ich meine Energie aushöhlen, mich emotional isolieren, Vertrauen missbrauchen und meine Partnerin dazu bringen, sich alleine, verzweifelt, ärgerlich und betrogen zu fühlen!“

Bewusst würde sich das niemand vornehmen – doch Statistiken zeigen, dass ein Großteil aller Männer, aller Jugendlichen und sogar aller Christen (und immer mehr Frauen) genau das mit ihrem Leben tun, und zwar durch Pornografiekonsum (bzw. durch Pornografiesucht und Onlinesucht).

Wie Pornografiesucht oder Onlinesucht deinen Partner verletzt

Ein aus mehreren Wissenschaftlern und Fachleuten bestehender Untersuchungsausschuss des US-Senats hat eindeutig bewiesen, dass Pornografiekonsum die folgenden konkreten Auswirkungen auf das Beziehungsleben hat (siehe http://soulschurch.org/files/155/Fifty-Shades-of-Truth-Sex-Porn-Stats.pdf):

  1. Wesentlich mehr Untreue, erhöhte Tendenz zum Fremdgehen
  2. Vermehrte Beziehungsprobleme, Streit und Reizbarkeit
  3. Signifikant erhöhtes Trennungs- / Scheidungsrisiko
  4. Abnehmende sexuelle Befriedigung
  5. Gesteigertes Verlangen nach extremer Pornografie sowie nach Ausleben extremer Praktiken (oft missbrauchend, illegal und unsicher)
  6. Geringschätzung von Treue, Monogamie, Ehe und Kinderaufziehen
  7. Unzufriedenheit mit dem Körper des Partners und mit dem eigenen
  8. Abnehmende Potenz
  9. Zwanghaft süchtige sexuelle Verhaltensweisen

Eine Studie hat herausgefunden, dass 75 Prozent – drei Viertel! – aller verheirateten Pornografiekonsumenten keinen Sex mehr haben (siehe http://www.gpo.gov/fdsys/pkg/CHRG-109shrg25923/pdf/CHRG-109shrg25923.pdf). Dies ist eine erschreckend hohe Ziffer: In drei von vier Ehen ist sämtliche reale Leidenschaft erloschen – aufgrund einer hohlen (Internet-)Pornografiesucht.

Viele direkte und indirekte Auswirkungen des Pornografiekonsums tragen dazu bei, dass die Liebe zwischen Mann und Frau abstirbt. Die folgenden Punkte geben einen Überblick über durch Pornografie in einer Partnerschaft entstehende sexuelle Probleme:

  1. Mangelndes Interesse am realen Liebesleben mit dem Partner
  2. Schwierigkeiten, von einer realen Partnerin sexuell erregt zu sein (Impotenz)
  3. Schwierigkeit, beim Liebesakt mit der Partnerin Erektionen zu bekommen oder diese aufrechtzuerhalten (was häufig zu möglichst schnellem, vorzeitigem Samenerguss führt, solange die Erektion noch da ist)
  4. Schwierigkeit, beim Sex zum Orgasmus zu kommen
  5. Erinnerungen an pornografische Bilder während des Sexes, statt den realen sexuellen Akt zu genießen
  6. Emotionale Distanz zur Partnerin
  7. Fordernde, egoistische Art beim Liebesakt
  8. Abgleiten in Perversionen (gegebenenfalls ohne Rücksicht auf Bedenken des Partners)
  9. Unzufriedenheit nach dem Sex, egal wie gut die Partnerin ist – sie ist einfach nie so „perfekt“ wie die virtuelle Scheinwelt aus Bits und Bytes

Selbst Paare, die anfänglich im gemeinsamen Einvernehmen Pornografie konsumierten, haben die hierdurch entstehenden Probleme früher oder später nicht mehr im Griff, zum Beispiel:

  • Tendenz zu Untreue
  • Eifersucht
  • einseitiges Benutzen
  • Lieblosigkeit, Absterben echter Zuneigung und Liebe, tiefen Glücks
  • Abnehmen der sexuellen Befriedigung

Wenn dir etwas an deiner Partnerin (bzw. an deinem Partner) liegt, dann tu jetzt der Liebe deines Lebens (und dir selbst) einen riesen Gefallen, indem du dich gegen tote nackte Bits und Bytes auf einem toten Anzeigegerät (PC, Laptop, Handy,…) entscheidest und für echte Liebe und das Leben!

Teile diesen Artikel mit allen Menschen, die dir wertvoll sind.

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